Zeckenbiss
Zecken übertragen die Krankheiten FSME, eine Hirnhautentzündung, die durch einen Virus ausgelöst wird, den die Zecke bei einem Biss auf den Mensch überträgt. Neben der Hirnhautentzündung überträgt eine Zecke auch die Bakterien, die zu einer Borreliose führen können. Eine Borreliose kann jedes Organ des menschlichen Körpers befallen und kann auch nach Jahren erst auftreten, wenn der Zeckenbiss längst Geschichte ist.
Die Borreliose ist auch bekannt als Wanderröte und wird durch Laboruntersuchungen nachgewiesen. Doch nicht immer zeigen die Laborwerte diese Erkrankung auch tatsächlich an, so dass nach einem Zeckenbiss eine Beobachtung der Biss-Stelle über mehrere Wochen hin notwendig ist.
Weitaus dramatischer kann jedoch die Übertragung des FSME-Virus enden. Die Frühsommer- Meningoenzephalitis, wie diese Art der Hirnhautentzündung genannt wird, kann im schlimmsten Falle auch mit dem Tod des Betroffenen enden. Doch nicht bei jedem Biss durch eine Zecke wird dieser Virus übertragen – und nicht jede Übertragung führt letztlich auch zu einem Ausbruch der Erkrankung. Statistiken besagen, dass bei etwa 30 Prozent der Menschen, die mit einem solchen Virus infiziert sind, die Frühsommer- Meningoenzephalitis auch ausbricht. Dennoch ist nach einem Zeckenbiss genau zu beobachten und ein Arzt einzuschalten, falls im Vorfeld keine vollständige Zeckenschutzimpfung durchgeführt wurde.