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Vorsorgeuntersuchungen

Wer von Vorsorgeuntersuchung spricht, meint eigentlich die Untersuchungen, die für die Früherkennung von Krankheiten, wie etwa Krebs, durchgeführt werden. Doch damit ist man von der eigentlichen Bedeutung des Wortes sehr weit entfernt, da dies mit Vorsorge dann nichts mehr zu tun hat. Mit Vorsorge möchte man schließlich nicht etwas entdecken und dann mit medizinischen Mitteln bekämpfen. Die Vorsorge soll dazu dienen, dass Beschwerden und Krankheiten erst gar nicht auftreten. So etwas kann man aber nicht mit einer Untersuchung erreichen, sondern eher mit Maßnahmen, die den eigenen Lebenswandel betreffen. Allerdings kann mit den sogenannten Vorsorgeuntersuchungen Krankheitsbilder in einem sehr frühen Stadium erkennen und damit diese dann äußerst wirkungsvoll bekämpfen.

Um für alle Fälle gewappnet zu sein, sollte man das Angebot der Krankenkassen nutzen und einen kompletten Gesundheitscheck durchführen lassen. Ab einem Alter von 35 Jahren steht den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ein solcher Rundum-Check zu. Hier wird der Versicherte bei seinem Arzt auf Herz und Nieren geprüft und kann von diesem Zeitpunkt an die Untersuchung alle zwei Jahre durchführen lassen. Hierzu muss man noch nicht einmal die Praxisgebühr zahlen. Sollte allerdings bei dem Gesundheits-Check etwas festgestellt werden, dann wird durch die notwendige Behandlung dann doch noch die Praxisgebühr fällig. Bei anderen Vorsorgeuntersuchungen verhält es sich ähnlich. Ab einem gewissen Alter sind diese Untersuchungen für die verschiedenen Bereiche aus Sicht der Krankenkassen sinnvoll und daher werden dann auch die Kosten hierzu von den Kassen übernommen. Hat man das entsprechende Alter noch nicht erreicht, dann muss man die Kosten selber tragen.