Vitamin B1
Das Thiamin, wie das Vitamin B1 auch genannt wird, ist vor allem für die Verwertung und Umwandlung der Kohlenhydrate zuständig. Sobald ein Mangel an Vitamin B1 vorhanden ist, können die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate nicht mehr so gut in Traubenzucker (Glukose) umgewandelt werden. Dieser ist jedoch wichtig, um den Körper leistungsfähig zu erhalten. Vor allem bei einer schweren körperlichen Arbeit ist der Bedarf an Vitamin B1 erhöht, aber auch bei Arbeiten, die unter starkem Hitzeeinfluss (wie zum Beispiel Bauarbeiter im Sommer, Arbeiter in Stahlwerken oder Köche und Küchenhilfen) arbeiten müssen. Ein Zuviel an Thiamin ist dabei, anders als beim Vitamin A beispielsweise, nicht schlimm und eine Überdosierung zieht keine Schädigungen des Körpers nach sich.
Viel schlimmer ist hingegen ein Mangel an Vitamin B1. Hier zeigen sich recht schnell die Folgen einer Fehlernährung, die zu einem Mangel an Thiamin führen kann. Und so geht einem ein zu wenig an Vitamin B1 im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven: Es kommt zur Reizbarkeit und zu Müdigkeit, auch Konzentrationsprobleme sind die Folge. Dazu kommen Schlafstörungen, ein Verlust an Gewicht, Muskelschwäche und Appetitlosigkeit. Auch wer regelmäßig Alkohol zu sich nimmt, steht in der Gefahr, einen Vitamin B1-Mangel zu haben, da der Alkohol die Versorgung mit dem lebensnotwendigen Vitamin bremst.