Tagesdosis
Die Tagesdosis gibt an, welche Menge eines bestimmten Nährstoffs empfehlenswert ist pro Tag, um den Mindestbedarf an einem Nährstoff zu decken. Bei einigen Nährstoffen kann ein zu viel sogar zu Beschwerden oder gar Erkrankungen führen, weshalb ein Einhalten der Tagesdosis bei diesen Nährstoffen wichtig ist.
Je nach Alter, Größe und Geschlecht sowie je nach Lebensumstand und Lebensgewohnheiten hat ein Mensch einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf und damit auch eine unterschiedliche Tagesdosis.
Säuglinge und Kinder haben einen anderen Bedarf als Erwachsene, wobei gerade hier jedoch auf die richtige Ernährung und die Zuführung der notwendigen Tagesdosis geachtet werden muss, damit das Kind sich gut und gesund entwickeln kann. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Und auch Raucher und Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, haben einen geänderten Bedarf an Nährstoffen, weshalb diese Personengruppen unbedingt darauf achten müssen, keine Mangelernährung durchzuführen – da diese zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Beim Alkohol kann ein Vitamin B-Mangel zum Beispiel zu einer Polyneuropathie führen, einer Entzündung der Nervenbahnen, die im schlimmsten Falle zu Lähmungen an Beinen, Armen und Händen führen kann. Gerade bei Alkoholmissbrauch ist dies ein häufige Krankheit, die zwar zurückgeht bis zu einem gewissen Punkt, wenn der Alkoholverbrauch reduziert oder völlig gestrichen wird, dennoch werden Folgen wie ein schleppender Gang ein Leben lang bleiben.
Eine gesunde Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung, und dies bedeutet, die jeweils notwendige Tagesdosis für die Nährstoffe zu sich zu nehmen mittels der Mahlzeiten. Nahrungsergänzungsmittel haben bis dato immer noch nicht die gleichen Effekte wie die Nährstoffe in der Nahrung selbst, da verschiedene Komponenten zusammen kommen müssen, damit der Körper Nährstoffe richtig verarbeiten kann.
Die entsprechenden Werte für die benötigte Tagesdosis finden Sie in unserem Gesundheitslexikon bei dem jeweiligen Nährstoff. Die Angaben entsprechen den aktuell gültigen Empfehlungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.